| Biografie |
| Watershed sind |
von links nach rechts: James Sunney, Peter Auret, Hylton Brooker, Craig Hinds und Nic Rush |
|
| Frühere Bandmitglieder |
|
Paul |
Sasha |
Dino |
Lizzie |
|
Tulsa |
Hodge |
Graham |
u.a.
|
| Band-Geschichte |
| Craig
Warren Hinds, dessen Vater Kevin in den 70ern u.a. in der südafrikanischen
Band LeatherBone spielte, interessierte sich zunächst überhaupt
nicht für Musik. Er konnte kein Instrument spielen und sang eigentlich
nur im Auto. Erst nach seiner Armee-Zeit merkte er, dass die Musik für
ihn an Bedeutung gewann. Er brachte sich zunächst Gitarre spielen
bei, später auch noch Klavier und Mundharmonika. Mehrere Jahre
lang unterrichtete er an der Park Town Boys High School in Johannesburg
Englisch, Geschichte und Sport, abends trat er in verschiedenen Pubs
und Restaurants auf. Als er anfing, erste Songs zu schreiben, merkte
er, dass er es nicht mit halbem Herzen tun durfte und sich zwischen
der Musik und seinem Beruf als Lehrer entscheiden musste – er
entschied sich für die Musik, ohne zu wissen, ob das funktionierte.
Zusammen mit anderen Musikern nahm er im Frühsommer 1998 unter dem Namen Watershed (= Wasserscheide, Wendepunkt) eine Demo-CD von „Hay Making Time“ auf, die bei der EMI Südafrika auch direkt Interesse weckte. Doch zu den Studioaufnahmen kam es zunächst nicht, da sich die Musiker wegen unterschiedlicher Vorstellungen, wie ihre Musik klingen sollte, wieder trennten. Craig Hinds behielt den Bandnamen bei und machte sich auf die Suche nach neuen Musikern. In den Farm Studios, in denen die CD aufgenommen werden sollte, lernte er seinen neuen Gitarristen Paul McIver kennen, der früher in der Band "Allegory" spielte und nun dort als Tontechniker arbeitete. Er half Craig bei der Auswahl passender Musiker und der richtigen Instrumentierung seiner Songs. 1999
wurde das Album „In The Meantime“ innerhalb von drei Monaten
aufgenommen und in den Abbey Road Studios in London abgemischt. Nach
und nach vergrößerte sich die Band, die im Januar 1999 bereits
als Supportact der Cranberries bei deren Südafrika-Konzerten auftrat,
um Tulsa Pittaway (Schlagzeug), Vernon „Hodge“ Hodgetts
(Bassgitarre) und Lizzie Rennie (eigentlich ausgebildete Bratschistin,
spielte bei Watershed jedoch Geige und Keyboards). Watershed
erlebten im Frühjahr/Sommer 2002 in Deutschland und anderen europäischen
Ländern ihren Durchbruch – dies hatten sie wieder einem Radio-DJ
und „Indigo Girl“ zu verdanken: Der SWR3-Musikredakteur
Gregor Friedel verbrachte Anfang 2002 seinen Urlaub in Südafrika.
Dort hörte er im Radio die letzten 30 Sekunden eines Songs, der
ihm sehr gut gefiel und ihn die nächsten 5000 km nicht mehr losließ.
Doch erst als er das Video zu dem Song im TV sah, erfuhr er, welche
Band und welcher Song das waren. Da in SA Songs nur als Radio-Singles
veröffentlicht werden, kaufte er sich direkt das Album „In
The Meantime“. Zurück in der Heimat spielte er „Indigo
Girl“ in der Sendung SWR3 Wildweit – unzählige Anfragen
wegen dieses Songs gingen daraufhin bei SWR3 ein, alle wollten dieses
wunderschöne Lied! Doch die EMI Deutschland kannte die Band nicht,
woraufhin Gregor Friedel ihr eine Kassette schickte. Auch die EMI Deutschland
war begeistert und veröffentlichte „Indigo Girl“ in
Deutschland. Der Song landete in den Top 10 der Radio-Charts und hielt
sich ganze 14 Wochen in den deutschen Verkaufs-Charts! Am 7.7.2003 erschien nun Watersheds zweites Album „Wrapped
In Stone“, das auch wieder von Brian O’Shea produziert wurde.
Als Gastmusiker sind hier Melanie
Lowe (Finalistin der südafrikanischen „Pop Idols“-Sendung)
und Nianell
zu hören. Außerdem kamen eine Bläsertruppe sowie ein
14-köpfiges Streichorchester zum Einsatz, was für Craig Hinds
einen Höhepunkt seiner bisherigen Karriere darstellte. Zu erleben,
wie all diese Musiker seine Songs auf den verschiedenen Instrumenten
spielten, war für ihn etwas ganz Besonderes. September
2003 |